Integriertes Vorreiterkonzept Klimaschutz

Integriertes Vorreiterkonzept Klimaschutz


Diese Seite befindet sich im Aufbau!


Hier geht es zur nationalen Klimaschutzinitiative: www.klimaschutz/kommunalrichtlinie


Was ist ein integriertes Vorreiterkonzept ?

Betrachtungsgegenstandes (z.B.: Gebäude, Unternehmen, Kommune, Staat …. ) getan werden sollte, um  ein definiertes Klimaziel zu erreichen.

Wie jedes Klimaschutzkonzept besteht auch ein iVK im Wesentlichen aus drei Teilen:

  1. der Ist-Analyse der Treibhausgasemission (bezogen auf ein Basisjahr) des betrachteten Gegenstandes mit Festlegung der Ziele für das Ende des anschließenden Betrachtungszeitraumes.
  2. Der Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten - sog. Maßnahmen- in den verschiedenen Handlungsfeldern für die beteiligten Akteure mit der Beurteilung der Auswirkungen auf die Treibhausgasemission bei deren Umsetzung.
  3. Die Darstellung des Endzustandes nach Umsetzung der Maßnahmen ggfs. unter Berücksichtigung verschiedener Rahmenbedingungen einschließlich der Wege der Umsetzung.

Insofern besteht ein iVK eigentlich aus zwei Konzepten: Denn der betrachtete Gegenstand ist einmal die Kommune als Gebietskörperschaft; zum anderen ist es die Stadtverwaltung selbst.

Für beide Akteure sind unterschiedliche Ziele vorgegeben, die das derzeit gültige Klimaschutzziel der Bundesregierung übertrifft: Für die Kommune ist 2040; für die Verwaltung 2035 als Jahr zu nehmen, in dem die Treibhausgasneutralität erreicht wird; das Ziel ist also vorgegeben.

Daher der Name Vorreiterkonzept.

„integriert“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass alle Maßnahmen die erarbeitet werden, nicht allgemeiner Natur sind, sondern stets den konkreten Bezug zu Grünstadt (bzw. der Stadtverwaltung) haben.

Aus dem oben Gesagten ergibt sich, dass das Konzept selbst aus zwei Teilen besteht:

Zum einen werden in einem Textteil die Arbeitsschritte und Ergebnisse dargestellt. Zum anderen werden, in einem Maßnahmenkatalog zusammengefasst, einzelne Projekte/ Projektbündel dargestellt, die die Stadt(verwaltung) zur Zielerreichung ergreifen sollte.

 

Integriertes Vorreiterkonzept  für Grünstadt: Zusammenfassung und Downloads

Der Weg zum Vorreiterkonzept erfolgte über folgende Schritte:

September 2022:            Stadtratsbeschluss über die Erstellung

Februar 2023:                  Antragstellung auf Förderung nach Einholung aller relevanten Informationen

Juni 2024:                          Förderbescheid für die Fördermittel des Bundes

Dezember 2024:              Vertragsabschluss mit dem Leipziger Institut für Energie

April 2025:                        Antrag auf Laufzeitverlängerung bis 30.11.2025

4.11.2025:                        Annahme des fertigen Konzeptes durch den Stadtrat

 

Die wichtigsten Aussagen des Konzeptes sind:

  • Von 2011 (Basisjahr des alten Klimaschutzkonzeptes) bis 2022 (Basisjahr des iVk) sind die Treibhausgasemissionen um 22 %   von 127 Kilotonnen auf 99 Kilotonnen CO2 äquivalent gefallen.
  • Sektoral ist dieser Rückgang in der Industrie und den Haushalten zu verzeichnen, während der Verkehrssektor keinen Rückgang an Emissionen zu verzeichnen hat.
  • Der Rückgang ist vordringlich auf die gesunkene Emission pro kWh Stromverbrauch zurückzuführen.
  • Grünstadt als Kommune kann eine rechnerische Treibhausgasneutralität bis 2040 weitgehend erreichen; die Verwaltung kann das Ziel Treibhausgasneutralität bis 2035 erreichen.
  • Notwendig hierfür ist im Bereich der Energieerzeugung die konsequente Ausnutzung aller Möglichkeiten, die die Photovoltaik bietet unter gleichzeitiger Nutzung aller Möglichkeiten der Effizienzsteigerung, wie z.B. Dämmung von Gebäuden, Wärmepumpen usw.

Die im Rahmen von KIPKI (siehe dort) bereits ergriffenen Maßnahmen sind zielführend.

  • Für die Erreichung der, von der Tages- bzw. Jahreszeit unabhängigen Treibhausgasneutralität sind Speicher und weitere erneuerbare Energieträger notwendig.
  • Im Bereich Verkehr ist eine Mobilitätswende notwendig, um Verkehr auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern. Kommunale Handlungsmöglichkeiten sind die Gestaltung von Push-; z.B. weniger Parkplätze, und Pull-Maßnahmen; z.B. attraktive Radwege.

 

Integriertes Vorreiterkonzept der Stadt Grünstadt

 Maßnahmenkatalog


Beteiligung der Öffentlichkeit und der Akteure