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Riesling- und Weißherbst/Rosé-Wettstreit zum Grünstadter Weinfest 2022


Die Gewinnerweine des diesjährigen Grünstadter Weinpreises für das Weinfest vom 22. bis 25. Juli 2022 auf dem Luitpoldplatz wurden kürzlich im Rahmen einer verdeckten Weinprobe im Weinstraßencenter Grünstadt ermittelt. Die bisherige Kategorie „Dornfelder“ wurde erstmals ersetzt durch Weine der Sorten „Weißherbst oder Rosé“. Der „Riesling“ als Kategorie blieb unverändert.

Es siegte in der Kategorie „Riesling-Weine“ das Weingut Matthias Armbrust (Grünstadt-Asselheim) mit seinem Riesling trocken des Jahrgangs 2021. Unter Leitung von Bernhard Schandelmaier, Berater für Kellerwirtschaft des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum Rheinpfalz in Neustadt, wurde dieser Riesling bei einer verdeckten Weinprobe unter Teilnahme der Weinfest-Weingüter als Sieger ausgewählt. Das mit dem „Riesling-Preis der Stadt Grünstadt“ ausgezeichnete Spitzenerzeugnis kann an allen vier Weinfesttagen am Stand Nummer 6 des Weinguts Matthias Armbrust probiert werden.

Bevor alle Wettbewerbs-Weine im Einzelnen besprochen wurden, merkte Weinfachmann Schandelmaier an, dass eine immer höher werdende Qualitätsdichte bei allen eingereichten Weinen für das Grünstadter Weinfest festzustellen ist. Die Wahl sei merklich nicht mehr so einfach wie früher, als die Weinqualitäten noch größere Unterschiede aufwiesen. Diesem Urteil stimmten auch die anwesenden Vertreter*innen der Weinbaubetriebe zu.

Zum Sieger-Riesling aus dem Weingut Matthias Armbrust merkte Schandelmaier an, es sei ein „fruchtig-freundlicher Trinkwein mit Apfel-Zitronen-Aromen“, auf welchen sich die Weinfest-Besucher am vierten Juli-Wochenende freuen dürfen. Riesling passt besonders gut zu leichten Gerichten, gedünstetem See- und Süßwasserfisch, gekochtem Fleisch mit hellen Saucen oder Geflügel.

Eine Neuerung im Wettbewerb ist seit 2022 zu vermerken. Nach eingehenden Beratungen des städtischen Weinwettstreitausschuss wurde die bisherige Wettbewerbskategorie „Dornfelder“ (in den Anfängen des Wettbewerbs noch „Rotwein“) ersetzt durch die neue Kategorie „Weißherbst oder Rosé“. Das „oder“ verdeutlicht, dass den Weinbaubetrieben freigestellt wird, ob sie einen Weißherbst oder aber einen Rosé ins Rennen geben. Dabei gilt: Zugelassen sind nur Weine der beiden vorangehenden Jahrgänge ohne Begrenzung des Restzuckers sowie ohne Begrenzung der Qualitätsstufe.

Das erstmalige Ausfechten dieser Wettbewerbskategorie konnte das Weingut Michael Triebel (ebenfalls Grünstadt-Asselheim) mit seinem Cuvée Rosé trocken #FORTSCHRITT 2.0 des Jahrgangs 2021 für sich entscheiden.

Dieser Siegerwein wurde von Fachmann Schandelmaier als „dezent blumig-fruchtig sowie frisch und unaufdringlich mit großer Leichtigkeit“ charakterisiert. Als Multitalent eignet er sich zu einer Vielzahl von Speisen und Gelegenheiten. Auch dieser Wein kann im Rahmen des Grünstadter Weinfests an Stand Nummer 3 des Weinguts Michael Triebel probiert werden.

Beigeordneter, Hans Tisch, welcher die Weinprobe bereits zum wiederholten Male mit dem Team der Grünstadter Touristinfo organisierte, war einmal mehr von der Qualität sämtlicher Weine beeindruckt und lobte das durchweg sehr hohe Niveau aller vorgestellten Proben.

Die Gewinner-Weingüter werden zum Weinfestauftakt im Weindorf auf dem Luitpoldplatz am Freitag, 22. Juli 2022 unmittelbar nach der Krönung der neuen Weingräfin von Bürgermeister Klaus Wagner mit den diesjährigen Gewinner-Urkunden ausgezeichnet.