- Rathaus & Politik
- Unsere Stadt
- Bildung und Soziales
- Bauen, Planen & Wohnen
- Aktuelles
- Anlegung von Grundstückszufahrten
- Bebauungspläne
- Bezahlbarer Wohnraum
- Bodenrichtwerte (Boris)
- Glasfaser Grünstadt
- Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept
- Flächennutzungsplan
- Förderprogramme
- Radverkehrskonzept
- Nutzung von städtischen Grundstücken
- Erstellung eines Mietspiegels für die Stadt Grünstadt und die Verbandsgemeinde Leiningerland
- Friedhöfe
- Kindertagesstätten
- Projekte Stadtmanagement
- Sport & Freizeit
- Stadtpark
- Umwelt & Klimaschutz
- Vereine & Kirchen
- Wochenmarkt
- Kultur & Tourismus
- Wirtschaft
Appell zum Schutz heimischer Igel
Appell zum Schutz heimischer Igel
Heimische Igel sind zunehmend Gefahren im Garten ausgesetzt. Ein kurzer Kontrollblick vor dem Einsatz von Gartengeräten kann ihnen das Leben retten.
Viele Igel sterben jedes Jahr durch vermeidbare Verletzungen von Gartengeräten wie Mährobotern, Motorsensen oder Freischneidern. Die Geräte können schwere Wunden verursachen, an denen die Tiere oft unbemerkt sterben. Besonders gefährdet sind auch Jungtiere, wenn ihre Mutter verletzt oder getötet wird.
Was jeder von uns tun kann:
Mit wenigen einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko erheblich reduzieren:
- Kontrollieren Sie die zu bearbeitende Fläche sorgfältig, bevor Sie mähen oder motorisierte Gartengeräte einsetzen.
- Schauen Sie besonders unter Hecken, Sträuchern, Bodendeckern und in Holz- oder Reisighaufen nach. Dort bauen Igel gerne ihre Nester.
- Fahren oder schneiden Sie nicht unbedacht in dichtes Gebüsch, Hecken, Sträucher oder Bodendecker.
- Seien Sie beim Einsatz von Freischneidern, Motorsensen, Mulchern und ähnlichen Geräten besonders vorsichtig.
- Verzichten Sie möglichst auf den nächtlichen Einsatz von Mährobotern. Igel sind vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv.
- Gehen Sie beim Umsetzen von Laub-, Holz- oder Gestrüpphaufen besonders vorsichtig vor oder lassen Sie solche Haufen möglichst unberührt.
- Sichern Sie Lichtschächte und Kellertreppen und versehen Sie Teiche und Pools mit geeigneten Ausstiegshilfen.
- Verzichten Sie möglichst auf Laubsauger und Laubbläser. Sie können überlebenswichtige Insekten beeinträchtigen und Schlaf-, Wurf- und Überwinterungsplätze von Tieren zerstören.
- Sorgen Sie für Durchlässe in Zäunen. Igel benötigen große Reviere und müssen bei abgesperrten Grundstücken andernfalls häufig auf Straßen ausweichen.
Naturnahe Gärten schaffen Lebensraum für Igel
Wer Igeln langfristig helfen möchte, kann den eigenen Garten naturnah gestalten. Unaufgeräumte Ecken, Totholz- und Reisighaufen, geeignete Wasserstellen sowie weitere strukturreiche Bereiche bieten den Tieren wertvolle Rückzugs- und Lebensräume. Auch eine vielfältige, naturnahe Bepflanzung, die zahlreichen Insekten Nahrung bietet, kann dazu beitragen, die Lebensbedingungen für Igel nachhaltig zu verbessern.
Unser Appell:
Nehmen Sie sich vor dem Mähen und vor dem Einsatz motorisierter Gartengeräte bitte einen kurzen Moment Zeit und schauen Sie aufmerksam hin.
Ein einziger achtsamer Blick kann einem Wildtier großes Leid ersparen – und einem Igel das Leben retten.
Bitte helfen Sie mit, unsere heimischen Igel zu schützen. Jeder aufmerksame Blick zählt.
Weitere Infos finden Sie unter:
https://gluecksfelle-stachelnasen.de/