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Mit 3-Zonen-Modell für mehr Sicherheit auf dem Schulweg
Schulen und Stadtverwaltung entschärfen Verkehrssituationen durch neues Park- und Haltekonzept sowie einer Testphase am Stadthaus im Kreuzerweg
Um die Verkehrssicherheit vor den lokalen Schulen maßgeblich zu erhöhen und gefährliche Situationen durch unübersichtliches Parken einzudämmen, starten die Dekan-Ernst-Schule, das Leininger-Gymnasium und die Stadtverwaltung ein Kooperationsprojekt, das von der Polizeiinspektion Grünstadt unterstützt wird. Kernstück der Initiative ist ein neu entwickeltes 3-Zonen-Modell, das den sogenannten „Elterntaxis“ klare Grenzen setzt und den Verkehrsfluss im Schulumfeld neu ordnet.
In den vergangenen Jahren kam es im direkten Umfeld der Schulen zu den Stoßzeiten am Morgen und Nachmittag regelmäßig zu unübersichtlichen und damit riskanten Situationen für die Schülerinnen und Schüler. Zu dichtes Auffahren, Halten in zweiter Reihe oder das Blockieren von Gehwegen durch Fahrzeuge von Erziehungsberechtigten gefährdeten zunehmend die schwächsten Verkehrsteilnehmer.
Gezielte Steuerung durch den neuen Elternbrief
In enger Abstimmung zwischen den Schulleitungen, den Verkehrsplanern der Stadtverwaltung und der Polizei wurde ein detaillierter Elternbrief erarbeitet. In dieses Informationsschreiben sind feste Park- und Haltezonen sowie strikte Tabuzonen visuell und textlich eingepflegt.
Die Verteilung erfolgt direkt über die etablierten digitalen Schulkommunikationssysteme an alle Erziehungsberechtigten. Ziel ist es, das Bringen und Abholen der Kinder strukturell zu steuern, damit dieser alltägliche Ablauf deutlich geordneter und sicherer verläuft als in den Vorjahren.
Die Initiatoren betonen dabei die Vorbildfunktion der Erwachsenen: „Kinder lernen durch Nachahmen. Seien Sie ein gutes Vorbild im Straßenverkehr!“, so der gemeinsame Appell der Projektpartner.
Testweise Verkehrsberuhigung: Neuregelung am Parkplatz Rathaus (Süd) im Bereich des Leininger Gymnasiums im Kreuzerweg
Flankiert wird das 3-Zonen-Modell von einer baulich-organisatorischen Maßnahme der Stadtverwaltung. Der Parkplatz südlich des Stadthauses wird ab sofort testweise auf eine gemeinsame Ein- und Ausfahrt reduziert. Damit soll erreicht werden, dass der Parkplatz als Hol- und Bringzone nicht mehr nutzbar ist. Autofahrer werden gebeten, die ausgewiesenen Haltebereiche außerhalb der Kernzonen zu nutzen.
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