Weinfest Grünstadt

Traditionell findet das große Grünstadter Weinfest am vierten Wochenende im Juli statt. Innerhalb der vier Festtage von Freitag bis Montag erwarten örtliche Winzer und Gastronomie, täglich Live-Musik, Schausteller und Zuckerbuden sowie freitags die Krönung der Weingräfin des Leiningerlandes zahlreiche Gäste aus nah und fern.

Grünstadter Weinfest 2019

Das nächste Grünstadter Weinfest findet statt vom 26. bis 29.07.2019

Highlights beim Weinwettstreit in Grünstadt

  • Krönung der neuen Weingräfin des Leiningerlands am Weinfest-Freitag um 19 Uhr
  • Live-Musik im Weindorf auf dem Luitpoldplatz an allen 4 Weinfest-Tagen von Freitag bis Montag
  • Ortsansässige und regionale Winzer kredenzen edle Tropfen aus ihren Weinkellern
  • Heimische und mediterrane Küche verwöhnt den Gaumen
  • Rummelplatz mit Fahrgeschäften und Zuckerbuden

Programm Grünstadter Weinfest 2019

Weindorf im Stadtzentrum vom 26. bis 29. Juli - Krönung der 70. Weingräfin – Vergabe Riesling- und Dornfelderpreis - Attraktives Musikprogramm - Zehn Bewirter - Kleiner Vergnügungspark

Seit 1935, damals wurde die Deutsche Weinstraße eingeweiht, feiern Grünstadt und das Leiningerland den „Unterhaardter Weinwettstreit“, das Grünstadter Weinfest. Immer am vierten Juli-Wochenende laden Stadtverwaltung sowie einheimische Winzer und Gastronomen in einem romantischen Weindorf auf dem Luitpoldplatz zur größten Weinprobe der Region ein.

Empfang der Weinhoheiten mit der TSG-Blaskapelle
Den Auftakt macht in diesem Jahr traditionell die Blaskapelle der TSG am Freitag, 26. Juli, 18.45 Uhr, im südlichen Eingangsbereich des Weindorfes. Dann nämlich wird die blumengeschmückte Kutsche, eine Victoria, mit der 69. Weingräfin Julia IV. aus Battenberg, deren Amtszeit an diesem Abend endet, und deren Nachfolgerin, die 70. Weingräfin musikalisch erwartet und begrüßt. Bürgermeister Klaus Wagner und die Verantwortlichen der Verwaltung begleiten beide Weinhoheiten zur Bühne im Weindorf, um pünktlich um 19 Uhr mit der Krönung zu beginnen. Es folgen die Abschiedsrede von Weingräfin Laura, Grußworte der Ehrengäste, die Auszeichnung der Riesling- und Dornfelder-Preisträger und ganz zum Schluss die Antrittsrede der neuen Weingräfin. Zwischendurch lockert immer wieder die TSG-Blaskapelle mit einem Musikbeitrag auf. Insgesamt sieben Musikbands und Kapellen sorgen auf der zentral gelegenen Bühne auf dem Luitpoldplatz im Herzen der Stadt für Unterhaltung. „Musik liegt in der Luft“, heißt es dann täglich, zumal Musikstil und -arten kaum unterschiedlicher und vielfältiger sein könnten: für jeden ist etwas dabei, Musik für Jung und Alt.

Weinfest-Freitag:
Band-Beschreibung folgt

Weinfest-Samstag:
Band-Beschreibung folgt

Weinfest-Sonntag:
Blaskapelle der TSG Grünstadt, Erstes Akkordeonorchester Grünstadt, Power of Music und The Nannys

Tradition herrscht am Weinfest-Sonntag, 28. Juli, wenn zwei beliebte Grünstadter Musikvereine abwechselnd das Vormittags- und Nachmittagsprogramm gestalten. Um 10.30 Uhr eröffnet das Erste Akkordeonorchester Grünstadt das Frühschoppenkonzert (10.30 - 12.30 Uhr). Anschließend spielt  ab 13 bis 15 Uhr die Blaskapelle der TSG Grünstadt auf.
Beide Kapellen präsentieren Potpourris, zum Beispiel das Akkordeonorchester Oldies aus den 60ies oder Italo-Hits, die TSG-Blaskapelle u.a. auch unvergessene Melodien von der schwedischen Popgruppe Abba.

15.30 - 17.30 Uhr: Band-Beschreibung folgt

ab 19.30 Uhr: Band-Beschreibung folgt

Weinfest-Montag:
14 - 17 Uhr:
Band-Beschreibung folgt

ab 19.30 Uhr: Band-Beschreibung folgt

Gemütliches Weindorf auf dem Luitpoldplatz:
Traditionell findet das Grünstadter Weinfest auf dem zentral gelegenen Luitpoldplatz im Herzen Grünstadts statt. Die Weinstände sind in einem großen Festzelt nebeneinander angeordnet, die zentral gelegene Bühne von allen Ständen einsehbar. Jeder Bewirter verfügt über Sitzplätze im Innen- und Außenbereich. Die Außenbereiche sind mit Großschirmen überdacht, Weinfässer bieten beliebte Stehmöglichkeiten. Das Weindorf öffnet am freitags um 17 Uhr, samstags um 11 Uhr, sonntags um 10 Uhr und montags um 11 Uhr. Am Samstag und Montag sind zur Mittagszeit nicht alle Weinstände geöffnet.

Zehn Bewirter sorgen für das Wohl der Gäste:
Acht Weinbaubetriebe (inklusive einem elterlichen oder örtlichen Weingut der amtierenden Weingräfin an Stand 5) bewirten im Weindorf mit eigenen Erzeugnissen, dazu gesellen sich Metzgerei und Restaurant Speeter mit pfälzischen und das TSG-Clubheim-Pächterehepaar Rosetta und Vito Cunsolo mit italienischen Spezialitäten.
Die Standorte der Weinstände werden traditionell ausgelost. Zuordnung 2019 wird noch bekanntgegeben.

Riesling- und Dornfelder-Preis:
Alljährlich werden in einer „verdeckten“ Weinprobe unter den Weinbaubetrieben, die das Grünstadter Weinfest bewirten, die Sieger des Riesling- und Dornfelder-Preises ermittelt. Dadurch wird dem Ursprungsgedanken „Weinwettstreit“ auch einigermaßen Rechnung getragen. Interessant: Die Prüfungskommission wird von einem Weinsachverständigen vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) in Neustadt geleitet. Zum Gremium gehören ausschließlich die Vertreter der am Weinfest teilnehmenden Weinbaubetriebe. Ergebnisse 2019 werden noch bekannt gegeben.

Kleiner Vergnügungspark mit Attraktion:
Für die kleinen Besucher laden auf dem Parkplatz hinter dem Modehaus Jost Kinderfahrgeschäfte, Spiel-, Verlosungs-, Süßwaren- und Schießstände ein. Attraktion in diesem Jahr ist der Autoscooter.

Geschichte des Grünstadter Weinwettstreit

Der erste Unterhaardter Weinwettstreit in Grünstadt fand als Werbemaßnahme und auch wegen den damaligen Weinabsatzschwierigkeiten der Winzer der Unterhaardt vom 2. bis 4.11.1935 statt. Dieser wurde bis 1938 wiederholt. Nach einer Unterbrechung aufgrund des Zweiten Weltkriegs wurde der Weinwettstreit im Jahr 1949 fortgesetzt und 1950 erstmals „auf den ersten Sonntag und dem darauf folgenden Montag im Oktober“ festgelegt und im großen Festzelt auf dem Luitpoldplatz gefeiert.
Diese Form des Weinfestes, in einem riesigen Zelt mehrere Tage zu feiern, verlor jedoch spätestens im Laufe der 80-er-Jahre an Attraktivität. Eine gewisse Anonymität der ausgeschenkten Weine war nicht zu verleugnen, zumal die Winzer und Weinerzeuger oft auch nicht selbst im Festzelt vertreten waren. Zudem gingen die Besucherzahlen drastisch zurück.
Eine Neukonzeption musste her. So wurde das letzte große Festzelt 1990 auf dem Luitpoldplatz aufgebaut und ab 1991 durch ein kleines, attraktives Weindorf ersetzt. Um gleichzeitig die eigentliche Grünstadter Kerwe, den Jakobimarkt, wieder ins Gedächtnis zu rufen, verlegten die Verantwortlichen das Weinfest auf das vierte Juli-Wochenende.
Anfangs blieb Kritik nicht aus. Ein Weinfest mitten in den Sommerferien zu feiern, das konnte doch nicht sein. Doch die Kritiker wurden eines Besseren belehrt; die neue Form des Weinfestes außergewöhnlich gut angenommen und der Grünstadter Weinwettstreit entwickelte sich von Jahr zu Jahr zu einer immer größer werdenden Veranstaltung.
Nun konnten zudem die Winzer durch persönliche Beratung der Weinfestbesucher ihren bedeutenden Beitrag leisten. Seitdem bewirten alljährlich acht Weinbaubetriebe aus Grünstadt, Asselheim, Sausenheim sowie der Herkunftsgemeinde der jeweiligen Weingräfin das romantische Weindorf und ermitteln untereinander den Riesling- und Dornfelder-Preis. Dadurch wird der Bezeichnung „Weinwettstreit“ stets ein wenig Rechnung getragen.
Neben dem großen Weinwettstreit im Zentrum der Stadt Grünstadt finden selbstverständlich in (fast) allen Ortgemeinden des Leiningerlandes eigene Weinkerwen und Dorffeste zu verschiedenen Anlässen statt. Ob groß oder klein, jedes dieser Feste besitzt seinen eigenen Charme und lädt Einheimische wie Gäste immer wieder zum Kommen und Verweilen ein.