Quelle: Dietmar Hopp Stiftung

"alla hopp!" - Los geht`s in Grünstadt

Mit dem gemeinsamen Hissen der "alla hopp!"-Fahne und der Einweihung der Federbank gaben Grünstadts Bürgermeister Klaus Wagner und Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung gemeinsam mit Sandra Zettel, Projektleiterin "alla hopp!" und Corinne Iffert vom Landschaftsarchitekturbüro Schelhorn den Startschuss für die nun anlaufende Planungsphase der "alla hopp!"-Anlage.

„Durch den Bau der "alla hopp!"-Anlage werden die Ziele unseres früheren Konzeptes „Grünstadt wird Grünstadt“ in die Realität umgesetzt, was ohne finanzielle Unterstützung – wenn überhaupt – nur über viele Jahre hinweg in sehr kleinen Schritten möglich wäre.
Für die GrünstadterInnen wird sich das Freizeitangebot sehr stark verbessern und zwar nicht irgendwo am Stadtrand, sondern im Herzen der Stadt, für alle Altersgruppen. Der Bahnhof mit seinem Umfeld und das Baugebiet „In der Bitz“, das auf der Rückseite des Bahnhofes neu entsteht, werden durch die "alla hopp!"-Anlage enorm aufgewertet. Wir sind glücklich, dass die Dietmar Hopp Stiftung Grünstadt uns hier einen Traum Wirklichkeit werden lässt.“, begrüßte Bürgermeister Klaus Wagner den "alla hopp!"-Startschuss.

„Die direkte Nähe zu einem der sechs rheinland-pfälzischen Umweltbahnhöfe und zum Neubaugebiet „In der Bitz“ bieten eine hervorragende Anbindung und Integration der "alla hopp!"-Anlage in die gegebenen Strukturen Grünstadts. Bereits Anfang Oktober war der "alla hopp!"-Bus, Botschafter der Bewegungs- und Begegnungsanlagen, hier beim Tag des offenen Rathauses zu Gast, um über das Projekt zu informieren. Eine Besonderheit der Anlage hier in Grünstadt ist die gastronomische Begleitung durch den Integrationsbetrieb „Bistro Lebensreich“. Zudem gibt es eine aktive Skater-Szene, über deren aktives Mitwirken in der Planungsphase wir uns sehr freuen. Es ist schön zu sehen, wie "alla hopp!" bereits in den Planungen die Begegnung der Generationen fordert und fördert“, so Katrin Tönshoff.

Als sichtbares Symbol für den Startschuss wurde nach der Begrüßung mit dem "alla hopp!"-Song durch die Kindergartenkinder und Schulkinder gemeinsam die "alla hopp!"-Fahne gehisst. Außerdem überreichte die Dietmar Hopp Stiftung der Stadt eine so genannte „Federbank“. Die Federbank, die durch ihre ausgefallene Bauart nicht nur zum Sitzen, sondern auch zum Bewegen einlädt, ist durch eine nach hinten klappbare Seitenlehne – ganz im Sinne von "alla hopp!" – auch für gebehinderte Menschen geeignet. Nach dem Startschuss steht die Federbank als Botschafterin für mehr Bewegung im Alltag für ein erstes Ausprobieren an unterschiedlichen Standorten in Grünstadt bereit und lädt alle Bürgerinnen und Bürger zur Bewegung und Begegnung ein.

Bild: alla hopp Startschuss - Kinder mit Fahne

Die Bank ist eines der wiederkehrenden Elemente, die auf allen 19 Anlagen zu finden sein werden und nach Abschluss der Bauarbeiten auch in die Anlage in Grünstadt integriert wird.

Insgesamt 127 Kommunen aus der Metropolregion hatten sich bei der Dietmar Hopp Stiftung beworben. Dass Grünstadt zu den 19 begünstigten Kommunen gehört, wurde am 05. Juni 2014 im Mannheimer Luisenpark bekannt gegeben. Die Pilotanlage in Schwetzingen wurde am 8. Mai 2015 eröffnet. Unmittelbar nach der Federbankübergabe beginnt die Planungsphase der "alla hopp!"-Anlage in Grünstadt. Mit dem Bau soll im Herbst 2016 begonnen werden. Die Fertigstellung und Eröffnung der Anlage ist im Sommer 2017 geplant.

Die ersten Bewegungs- und Begegnungsanlagen in Schwetzingen, Abtsteinach, Deidesheim und Rülzheim sind bereits eröffnet worden und stehen allen Besuchern jederzeit und kostenfrei zur Verfügung. Als fünfte "alla hopp!"-Anlage wird noch in diesem Jahr, am 27. November die Anlage in Schwarzach ihrer Bestimmung übergeben.

 Hier finden Sie Informationen rund um das Projekt in Grünstadt:

Hinweis für Journalisten:

Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder

Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung

Kurzprofil "alla hopp!":

Die Aktion "alla hopp!" ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung:

Für eine "alla-hopp!"-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede "alla hopp!"-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

  • einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen
  • in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.
  •  einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

  • einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

  • optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion "alla hopp!" schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion "alla hopp!" plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von 40 Millionen Euro ein.

Ziele:

Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht "alla hopp!" drei Ziele:

  • Bewegung fördern: "alla hopp!" möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.
  • Begegnung ermöglichen: "alla hopp!" schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.
  • Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten:

Die "alla hopp!"-Anlagen sind kostenfrei und jederzeit für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.

Das Pilotprojekt Schwetzingen:

Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.

Über die Dietmar Hopp Stiftung:

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, über 430 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die neueste Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung, Raiffeisenstraße 51, 68789 St. Leon-Rot, Telefon: 06227 8608550, Fax: 06227 8608571, E-Mail: , www.dietmar-hopp-stiftung.de

Ansprechpartner Pressearbeit:                

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Petra Strauss, Kreuzerweg 2, 67269 Grünstadt, Telefon: 06359/805-422, E-Mail: