Barrierefreiheit


Barrierefreiheit bedeutet, dass vor allem Einrichtungen, aber auch Gegenstände und Medien so gestaltet werden, dass sie von jedem Menschen mit und ohne Behinderung ohne Hilfe zugänglich und nutzbar sind. Barrierefreiheit ist für alle Personen wichtig, deren Mobilität permanent oder zweitweise (z.B. nach Operationen, bei Schwangeren oder Personen mit Kleinkindern) eingeschränkt ist.

Am 20. März 2007 beschloss der Stadtrat der Stadt Grünstadt, dass jede  Neu- und Umbaumaßnahme der Stadt im Hoch- und Tiefbaubereich vorab auf Barrierefreiheit geprüft werden soll. Bei der Realisierung ist die Barrierefreiheit im Rahmen der Gesetze zur berücksichtigen. Die Stadt Grünstadt arbeitet seit einiger Zeit intensiv mit der Arbeitsgruppe Barrierefreiheit zusammen. Erste Erfolge konnten hierbei z.B. im Rathaus der Stadt Grünstadt erzielt werden.

Auch in der Innenstadt wurden zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung  der Barrierefreiheit bereits umgesetzt (Blindenleitsysteme, barrierefreie Fußgängerüberwege, Akustikampeln, vibrationsarmer Pflasterbelag und Ruhebänke). Die Fußgängerzone ist ebenfalls barrierefrei.

Auf den folgenden Internetseiten werden ausschließlich barrierefreie Einrichtungen benannt. Wichtig ist, dass Rollstuhl- oder Rollatorfahrer selbstständig ihr Ziel erreichen. Zum Beispiel ist in einigen Fällen der Zugang zu Praxen oder Geschäften trotz Rampen nicht barrierefrei, weil die Rampen eine Steigung von mehr als 6% aufweisen und somit für Rollstuhlfahrer nicht selbstständig befahrbar sind (Kippgefahr).

Behinderten-Beauftragter für den Bereich der Stadt Grünstadt ist Herr Raschke (Verbandsgemeinde Grünstadt-Land), der wie folgt zu erreichen ist:

Telefon: 06359/8001137, E-Mail:

Aufnahme in die Liste der barrierefreien Einrichtungen

Falls Sie ein Geschäft, eine Bank, ein Restaurant, ein Beherbergungsbetrieb oder ähnliches besitzen, das barrierefrei ist, können Sie sich untenstehende Erhebungsbögen ausdrucken, ausfüllen und an Herrn Raschke, Industriestraße 11, 67269 Grünstadt schicken (oder Faxen an: 06359/8001-821).

Da die Vorgaben für eine barrierefreie Einrichtung nicht jedem bekannt sind, möchten wir hier einige wesentliche Kriterien nennen:

Barrierefreiheit bedeutet, dass z.B. ein Geschäft für jeden Menschen mit und ohne Behinderung ohne Hilfe zugänglich und nutzbar ist. Wichtig ist, dass die betroffene Person (z.B. Rollstuhl- oder Rollatorfahrer) selbstständig ihr Ziel erreichen kann.
Bei nicht ebenerdigem Zugang muss eine Rampe oder Fahrstuhl vorhanden sein. Die Rampe darf nur eine Steigung von max. 6 % aufweisen, weil für Rollstuhlfahrer sonst Kippgefahr besteht.
Türen und Verkaufsgänge müssen z.B. von Geschäften eine Breite von mindestens 90 cm aufweisen, so dass sie für Personen mit Kinderwagen oder Rollstuhl gut passierbar sind. Für Menschen mit Gehschwierigkeiten sollte im Geschäft etc. eine Sitzmöglichkeit vorhanden sein.
Im Restaurantbereich ist darauf zu achten, dass einige Tische eine unterfahrbare Tiefe von mindestens 67 cm und eine Breite von 80 cm aufweisen.
Wenn eine Behindertentoilette vorhanden ist, muss diese eine freie Fläche von ca. 1,50 x 1,50 m vor dem WC haben.
Ausführlichere Hinweise zu den baulichen Vorgaben der Barrierefreiheit entsprechend der Landesbauordnung Rheinland-Pfalz etc. können dem „Merkblatt für barrierefreies Bauen für Architekten und Bauherren“ (Stand 1.8.2004) entnommen werden. Sie können das Merkblatt über www.mainz-bingen.de , Stichwort „Behindertenbeauftragter“ aufrufen.

Erhebungsbogen - Geschäfte und Banken

Erhebungsbogen - Beherbergungsbetriebe

Erhebungsbogen - Restaurants